Definition
Alpakafaser stammt vom Alpaka, einem südamerikanischen Kameliden. Sie wird für Strick, Mäntel, Schals und hochwertige Mischgewebe verwendet und kann je nach Feinheit sehr weich oder spürbar kräftiger sein.
Einfach erklärt
Alpaka wärmt bei vergleichsweise geringem Gewicht und wirkt oft glatter und weniger elastisch als klassische Schurwolle. Dadurch fallen Strickteile weich, können aber schneller Länge entwickeln. Mischungen mit Wolle oder Polyamid werden häufig eingesetzt, um Formstabilität und Haltbarkeit zu verbessern.
Worauf du achten solltest
- Prüfe, wie weich das Material direkt an Hals oder Handgelenk wirkt.
- Achte bei Strick auf Ausleiern, Pilling und die Stabilität von Schultern und Bündchen.
- Lagere schwere Teile liegend, damit sie sich nicht unnötig verlängern.
Typisches Missverständnis
Alpaka ist nicht in jeder Qualität automatisch kuschelweich. Faserfeinheit, Mischung und Verarbeitung bestimmen den Tragekomfort.
ESKYNA-Merksatz
Alpaka wirkt leise luxuriös: warm, leicht und weich fallend, aber nicht immer formfest.