Definition
Cupro wird meist aus sehr kurzen Baumwollfasern, sogenannten Linters, in einem speziellen Lösungsverfahren hergestellt. Die Faser ist fein, nimmt Feuchtigkeit auf und wird häufig für Futterstoffe, Blusen, Kleider und fließende Hosen eingesetzt.
Einfach erklärt
Cupro kann sich kühl und glatt anfühlen, ohne den steifen Glanz mancher Synthetikstoffe. Als Futter gleitet es gut über andere Kleidung. Die Bezeichnung allein sagt jedoch noch nichts über Umweltwirkung oder Qualität aus; Herstellung, Färbung und Verarbeitung bleiben entscheidend.
Worauf du achten solltest
- Prüfe das Pflegeetikett, weil manche Cuprostoffe empfindlich auf Wasser, Reibung oder hohe Wärme reagieren.
- Achte auf Nahtkräuseln und Verziehen bei sehr feiner Ware.
- Beurteile Transparenz und Unterwäschelinien bei hellen, fließenden Kleidungsstücken.
Typisches Missverständnis
Cupro ist weder Baumwolle noch Seide, auch wenn der Rohstoff cellulosebasiert und der Griff seidig sein kann.
ESKYNA-Merksatz
Cupro bringt fließende Eleganz und angenehme Glätte, verdient aber denselben Qualitätscheck wie jede andere Faser.