Definition
Godets werden meist in Nähte von Röcken oder Kleidern eingesetzt. Sie können dreieckig, halbkreisförmig oder besonders ausgestellt sein und aus demselben oder einem kontrastierenden Material bestehen.
Einfach erklärt
Oberhalb des Einsatzes bleibt die Silhouette schmal; darunter öffnet sie sich. Dadurch entstehen Schwung, Saumweite und eine gezielte Betonung von Bewegung. Mehrere Godets können einen fast glockenförmigen Fall erzeugen, ohne die Taille oder Hüfte weit zu machen.
Worauf du achten solltest
- Prüfe, ob alle Einsätze auf gleicher Höhe beginnen und symmetrisch fallen.
- Achte auf saubere Spitzen, weil dort leicht Beulen oder Zugfalten entstehen.
- Beobachte die Wirkung beim Gehen, nicht nur im Stand.
Typisches Missverständnis
Ein Godet ist keine gelegte Falte. Die zusätzliche Weite entsteht durch ein eigenes eingesetztes Stoffstück.
ESKYNA-Merksatz
Godets halten die Linie oben klar und geben ihr unten Bewegung - Weite genau dort, wo sie wirken soll.