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Was ist Prêt-à-porter/Ready-to-wear?

Prêt-à-porter oder Ready-to-wear bezeichnet fertig konfektionierte Kleidung in standardisierten Größen, die ohne individuelle Neuanfertigung verkauft wird.

Glossar-Illustration zu Prêt-à-porter/Ready-to-wear

Definition

Die Stücke werden als Kollektion entwickelt und in Serien produziert. Der Begriff umfasst sowohl erschwingliche Konfektion als auch hochwertige Designer- und Luxusmode.

Einfach erklärt

Ready-to-wear liegt zwischen individueller Couture und vollständig anonymer Massenware als Produktionsprinzip, nicht zwingend als Preisstufe. Ein Designerstück kann aufwendig verarbeitet sein und dennoch in Standardgrößen erscheinen. Kleinere Änderungen nach dem Kauf machen es nicht zur Maßanfertigung.

Worauf du achten solltest

  • Beurteile Passform nach konkreten Kleidungsmaßen statt nach der Größenbezeichnung allein.
  • Prüfe, ob genügend Nahtzugabe für sinnvolle Änderungen vorhanden ist.
  • Unterscheide Kollektion, Qualität und Preis von der reinen Produktionsform.

Typisches Missverständnis

Prêt-à-porter bedeutet nicht automatisch Massenmarkt oder geringe Qualität. Es beschreibt vor allem die Fertigung in vorgegebenen Größen.

ESKYNA-Merksatz

Ready-to-wear ist für viele Körper vorbereitet - passend wird es erst durch die richtige Größe und gegebenenfalls kleine Änderungen.