Definition
Taft wird in Leinwandbindung gewebt und kann aus Seide oder Chemiefasern bestehen. Durch seine feste Struktur hält er Volumen und eignet sich besonders für festliche Kleider, Röcke, Schleifen und dekorative Details.
Einfach erklärt
Im Gegensatz zu weich fließendem Satin steht Taft stärker vom Körper ab. Das macht ihn ideal für klare Falten, Ballonformen und skulpturale Silhouetten. Gleichzeitig kann er hart knittern und bei falscher Verarbeitung schnell steif oder kostümhaft wirken.
Worauf du achten solltest
- Prüfe, wie der Stoff beim Sitzen knittert und ob er Geräusche macht, die dich stören.
- Achte auf Nadelspuren, Wasserflecken und gezogene Fäden.
- Nutze das Volumen bewusst und halte Accessoires bei starkem Glanz eher ruhig.
Typisches Missverständnis
Taft ist nicht dasselbe wie Satin. Taft hält Form; Satin wird vor allem über seine glatte, glänzende Oberfläche definiert.
ESKYNA-Merksatz
Taft formt Raum um den Körper - seine Stärke ist Volumen, nicht unauffälliges Fließen.